16 Stunden Erste Hilfe

Voriges Wochenende habe ich mir etwas ganz spezielles gegönnt. Mein letzter Erste Hilfe Kurs war vor 21 Jahren. Damals waren das ein paar Stunden für den Führerschein. Von damals wusste ich noch

  • Immer helfen, nicht vorbei gehen.
  • Notruf wählen.
  • Bei verletzter Person bleiben.
  • Es gibt eine Wiederbelebung – drücken und atmen.
  • Stabile Seitenlage bei Verdacht auf ersticken.
  • Im Auto ist ein Verbandspäckchen mitzuführen.
  • Unfallstelle ist abzusichern.
  • Erste Hilfe Kurs ist unangenehm. Man muss praktisch an Puppen arbeiten.

Ganz ehrlich, das war es eigentlich! Alles andere was ich weiß, habe ich aus Medien, Ärzteserien und Social Media. Da mein erster Hilfe Kurs nicht unbedingt der Brüller war, habe ich eine Wiederholung auch immer aufgeschoben. Obwohl mir schon seit Jahren klar war, ich bin im Notfall nicht gerüstet! Weiterlesen

Drehbuch der Liebe – Teil 16

Nach dem Frühstück ging es endlich in die Natur. Das wichtigste Utensil für diesen Urlaub, waren die Wanderschuhe. Und die holte ich jetzt raus. Natürlich waren sie nagelneu. Beim Koffer packen für L.A. konnte ich ja nicht ahnen, dass ich in den Wäldern von Kanada landen würde. Natürlich musste ich sie erst mal eingehen, deshalb hatte ich auch einen unverschämt großen Vorrat an Blasenpflastern mitgenommen. Doch meine Vorsicht war unnötig. Die Schuhe passten, das Wetter hielt und da Aksel hier mehr oder weniger groß geworden war, kannte er die ganzen schönen Plätze. Jeden schönen Aussichtspunkt, jeden Bach, jede Felsformation. Er zeigte mir alles und ich machte hunderte von Fotos. Meine Blogleser würden sich freuen. In letzter Zeit hatte ich sie ein wenig vernachlässigt und ich wollte es wieder gut machen. Und so sicherte ich abends immer die Fotos auf dem Laptop und schrieb die Blogbeiträge vor. Natürlich konnte ich sie nicht online stellen, denn Internet hatten wir hier nicht. Ein wenig mussten sie sich also noch gedulden. Zumindest bis ich wieder in L.A. wäre. Weiterlesen

Alte Wunden

Es gibt Menschen die haben mich verletzt. Angebliche Freunde die einen ohne mit der Wimper zu zucken fallen lassen, weil man ihnen nicht nach dem Mund spricht, tun dabei am meisten weh. Es gab nur ein Beziehungsende das mehr weh getan hat. Ansonsten haben mich vor allem Freunde verletzt. Freunde die meiner überdrüssig wurden, weil ich nicht ein folgsames Püppchen bin und eine eigene Meinung habe. Und die auch noch kundtue. Ich böse aber auch!

Ich verstehe unter Freundschaft etwas anderes, als viele Menschen. Ich verstehe darunter Ehrlichkeit, zuhören, Anteilnahme, Unterstützung,… Oftmals wurde von mir allerdings nur eines verlangt – Bestätigung. Bestätigung der eigenen Meinung. Ja-Sagen. Mehr wäre nicht nötig gewesen.
Meine Ex ist toll und intelligent – Ja ist sie.
Ich bin die Ärmste auf Erden und alle sind so böse – Ja bist du. Weiterlesen

Kürzer

Nicht nur meine Haare, sondern auch meine Röcke werden immer kürzer :-). Die kürzeren Haare waren eine spontane Eingebung. Ich hatte meinen Friseurtermin an einem echt heißen Tag und so beschloss ich spontan ich brauche eine „kühle“ Frisur. Das letzte Mal wo ich sie so kurz hatte, gefiel ich mir gar nicht. Damals schaute ich aus wie ein Pudel. Aber ich habe ja in der Zwischenzeit mehrfach meinen Friseur gewechselt. Und ich liebe meine jetzige Friseurin.

Sie tut was ich will, hält aber mit ihren Ideen nicht hinter dem Berg. Hin und wieder habe ich dann nach ein wenig Nachdenkphase, auch einige ihrer Ideen ausprobiert. Und das Ergebnis war jedes Mal toll. Und so habe ich mittlerweile absolutes Vertrauen in ihr Auge. Weiterlesen

Muse

und Muserich. Ich hab beides! In meinem Leben gibt es zwei Menschen, die mich immer wieder zu Geschichten anregen. Wie? Indem sie mir etwas vor den Kopf knallen. Die 2 zeichnet aus, dass sie mir gewisse Dinge in einer ganz bestimmten Art sagen. Sie denke nicht darüber nach, ob sie mich damit fertig machen könnten, sie überlegen nicht, wie sie etwas „netter“ formulieren könnten. Sie sagen mir einfach was sie sich denken. Anfangs konnte ich damit nur schwer umgehen. Die zwei haben immer einen wunden Punkt getroffen und das war nicht so leicht zu verdauen.

Anfangs suchte ich somit nicht gerade ihre Nähe. Doch mittlerweile weiß ich es echt zu schätzen, denn sie haben mich damit unterstützt, mich sehr schnell zu entwickeln. Bevor ich die beiden kennen lernte, war ich es nicht gewohnt, dass man Menschen das sagt was man sich denkt. Ich hatte immer das Gefühl, man müsse dem Gegenüber alles was man zu sagen hat, nett verpacken. Mit dem Ergebnis, dass meine Botschaften nie angekommen sind. Und plötzlich treff ich auf zwei Menschen, die mir eine Meldung nach der anderen um die Ohren werfen. Weiterlesen