Gelassenheit und Zuversicht

Ein Jahr bin ich jetzt schon fast bei meiner neuen Dienststelle. Immer noch nicht versetzt, immer noch in Schwebe, aber ich halte jetzt schon ein Jahr – für meine Verhältnisse – überaus gelassen durch. Andere – die einen fixen Arbeitsplatz haben – sind da weit unrunder.

Wobei ich ja auch einen habe, nur halt nicht bei der neuen Dienststelle. Zumindest noch nicht. Das ganze Ministerium steht. Niemand wird versetzt, es ist also kein Einzelschicksal. Weiterlesen

Tagträume

„Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt.“ (Alexander Johann Heinrich Spoerl, deutscher Schriftsteller, Film- und Rundfunkautor).

Ich denke sehr viel und ich träume noch mehr. Seit ich denken kann, hab ich mir immer Situation ausgemalt, wie ich sie gerne hätte. Ich habe vor mich hingeträumt und mir Dinge erträumt. Und niemals kam es so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Und je genauer meine Pläne waren, desto weniger haben sie sich erfüllt. Vor kurzem hab ich gelernt loszulassen. Nichts mehr zu wollen. Ich habe gelernt mir selbst genug zu sein und mein Leben zu genießen. Ich habe keine großen Pläne mehr. Ich will einfach nur glücklich sein. Wie genau, ist mir egal. Und seitdem überschlagen sich die Ereignisse. Weiterlesen

Ruhe

In mir ist Ruhe eingekehrt. Keine Probleme zu lösen, keine Gedanken die mich belasten. Ich bin rundum glücklich und zufrieden. Ich ruhe in mir und lasse mich treiben. Mein Kopf ist ruhig und ich spüre auch keinen Druck irgendetwas zu müssen. Es ist als würde ich rund um die Uhr schlafen, auch wenn ich wach bin. Meiner Seele geht es gut. Meinem Herzen geht es gut. Und mein Verstand hält die Klappe. Es ist wie im Urlaub: den ganzen Tag in der Sonne. Lesend und schlafend. Total entspannt.

Meine Umwelt merkt davon zwar nicht ganz soviel, aber doch ein wenig. In letzter Zeit werde ich immer wieder gefragt, ob ich abgenommen habe. Mir wird gesagt, dass ich glücklich wirke und mehr lächle. Und zwar von Menschen, die mich eigentlich gar nicht sonderlich mögen. Ich unterhalte mich immer öfter mit Menschen die ich gar nicht kenne. Meine  Schüchternheit ist großteils verschwunden, dafür hab ich ein wenig Mut entdeckt. Ich gehe auf die Menschen zu und rede einfach. Und wenn ich das Gefühl habe, dass sie mit mir nichts anfangen können, geh ich einfach wieder. Doch ich nehm es mir nicht zu Herzen.

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Müde

Ich bin müde. Müde dauernd nachdenken zu müssen. Ich habe das Gefühl, der Weg auf dem ich gehe bewegt sich von selbst vorwärts. Wie eine Rolltreppe, nur geht es nicht aufwärts, sondern vorwärts. Man würde meinen, das ist toll, doch nach 6 Monaten würd ich jetzt gern mal ne Pause machen. Ich bin müde.

Mein Kopf arbeitet 24 h täglich. Ich denke, ich träume, ich denke darüber nach was ich geträumt habe…. Es gibt keine Pause. Na dann möchte ich bitte gern ankommen. Doch ein Ende ist nicht in Sicht. Wie lange soll das noch so weiter gehen? Weiterlesen