Ehrenamt

Weil ich ja viel zu wenig zu tun habe in meinem Leben, habe ich nun auch mein erstes Ehrenamt inne! Und ich habe mich sogar freiwillig gemeldet! Doch bis ich es am Mittwoch erlangen sollte, war es ein langer Weg. Der Tag begann mit einer mehrstündigen Fehlersuche. Bis zum vorigen Jahr, habe ich jeden Monat die Aufzeichnungen meiner Mitarbeiter kontrolliert. Doch sie waren der Meinung das können sie auch alleine und ich solle ihnen halt ein wenig vertrauen. Also habe ich sie mal machen lassen.

Am Dienstag vorige Woche kam die Einladung zu einer Besprechung, wo ich die aktuellen (richtigen) Zahlen brauchte. Und siehe da, ein kurzer Blick auf die Liste und ich fand gleich fünf Fehler. Also habe ich mich hingesetzt und das ganze Jahr kontrolliert. Und tausende von Euro gefunden – und das ist keine Übertreibung – die falsch eingetragen waren. Falsche Vorzeichen (+/-), falsche Liste und falsche Beträge bei Umbuchungen. Und so saß ich am Mittwoch sieben Stunden und hab jeden einzelnen Betrag kontrolliert – und hätte ich das nicht jahrelang als Beruf ausgeübt, hätte ich weit länger gebraucht! Weiterlesen

Nachbarschaftstreffen

In zwei Wochen haben wir unsere erste Hausversammlung mit unserer Hausverwaltung. Wir, das sind die Eigentümer des vierten Grundstückes, welches zu unserer Siedlung gehört. Die Eigentümer der anderen drei Grundstücke wohnen schon viel länger hier und haben schon einige Erfahrungen gemacht mit unserer Hausverwaltung. Und sie sind so nett und teilen ihr Wissen. Was ja nicht unbedingt eine Selbstverständlichkeit ist. Doch sie sind der Ansicht. „Nur gemeinsam sind wir stark“ und „Je mehr, desto besser!“ Weiterlesen

Ein geselliger Sonntag

Am frühen Morgen fuhr ich frisches Gebäck kaufen. Um 10 Uhr wollte die Frau Doktor auf einen Brunch vorbeikommen. Normalerweise habe ich eher selten richtige Gäste die auch was zu essen bekommen. Doch Brunch schaffe sogar ich mit meinen Kochkünsten!

Und so tischte ich ordentlich auf und ich finde das Resultat kann sich sehen lassen! Weiterlesen

Ein kommunikativer Tag

Also wenn ich früher Urlaub zu Hause gemacht habe, war das eine eher ruhige Angelegenheit. Ruhig im Sinne, dass ich nicht sehr oft mit Menschen gesprochen habe. Ich hatte schon Urlaube, wo ich außer mit der Supermarktkassiererin und hin und wieder einem Telefonat mit meiner Mutter, zwei Wochen keinerlei sozialen Kontakt hatte. Das kann ich von diesem Urlaub definitiv nicht behaupten. In diesem Urlaub sind die Momente wo ich nicht kommuniziere eher rar!

Der Donnerstag war mal wieder sehr speziell was das anbelangt! Begonnen hat der Tag damit, dass ich bei meiner Morgen-Schwimm-Runde eine Unterhaltung mit einer wildfremden Frau anfing. Wir schwammen gemeinsam eine Runde und lernten uns kennen. Danach fühlte ich mich total geistig gesund. Schließlich ist sie Psychotherapeutin und lud mich auf einen Kaffee ein, da ich ein so netter, angenehmer Mensch sei! Ha! Ich denke ich werde sie mal anrufen und mir ein Treffen ausmachen! Weiterlesen

Action in der Siedlung

Gestern als ich heimkam, sah ich einen hübschen Mann unsere Wohnanlage fotografieren. Kurz darauf begegnete er mir auf dem Weg zum Postkasten und dann noch einmal auf dem Weg zu meiner Wohnung. Immer schön den Fotoapparat in der Hand und ein schüchternes Lächeln auf den Lippen.

Ich schenkte ihm ebenfalls ein Lächeln und ein freundliches „Hallo!“ Und als ich ihn so beobachtete, war ich sooooooooooooooo froh, dass ich das alles schon hinter mir hatte, was auf ihn jetzt zukommt! Weiterlesen

Ankündigung ignoriert

Eigentlich sollte es keine Überraschung sein. Eigentlich hängt seit über einer Woche die Ankündigung bei den Postkästen und dem Aufzug. Eigentlich hätten mir spätestens am Mittwoch, als neben dem Zaun haufenweise Autos geparkt waren, auffallen sollen, dass etwas im Busch ist. Doch ich habe es einfach „verdrängt“. Und so war die Überraschung am Freitagnachmittag groß.

Als ich vom einkaufen – mit vollem Auto – nach Hause kam, belagerten sie gerade unseren Parkplatz. Und als ich die Menschenmassen sah, die da so am Randstein herumlungerten und ihr Gerät auf unseren Parkplätzen geparkt hatten, da fiel es mir wieder ein! „Soko Donau“ ist bei uns in der Siedlung! 2 Tage gab es Dreharbeiten – unter anderem auf unserem Parkplatz, bzw. unmittelbar vor meiner Wohnung. Am Donnerstag waren sie offensichtlich wo anders in der Siedlung, denn da sind sie mir nicht aufgefallen. Doch am Freitag waren sie genau bei meiner Wohnung. Weiterlesen