Geo Epoche

Teuer aber das Geld definitiv wert!

Ich habe schon ein paar Exemplare zu Hause und habe dadurch sehr viel neues über die Zeitgeschichte erfahren. Zu meinem Bedauern hatte ich ja eine echt miese Geschichtsbildung in der Schule und so ist mein Erstaunen, Dank Geo Epoche, immer wieder groß!

Anfang meines Urlaubes holte ich mir Lesestoff in der Trafik und dabei fiel mir mal wieder ein Geo Epoche in die Hände. Thema „Kalter Krieg“. Über den wusste ich nicht allzu viel… Wettrüsten USA/Russland, Atomwaffen, knappe Geschichte und die Berliner Mauer dürfte auch etwas damit zu tun haben…. Das war in etwa so der Stand als ich jung war. Weiterlesen

Hätte ich das nur schon damals gewusst!

Ich war immer extrem gut in der Schule. Total brav und strebsam. Das einzige was ich nie konnte war Sport! Laufen war nicht meins, klettern war nicht meins, hüpfen ebenso wenig, werfen schon mal gar nicht und von fangen will ich gleich gar nicht anfangen! Bei den diversen Spielen war ich auch immer die letzte die in ein Team gewählt worden ist – auch nicht sehr toll fürs Selbstwertgefühl. Aber ich habe es verstanden. Ich war richtig schlecht! Das zog sich bis zur Matura. In 13 Jahren Schule habe ich keine Sportart entdecken können, die mich auch nur irgendwie hätte begeistern können. Das einzige was ich gern machte war schwimmen, aber das auch nicht unbedingt mit der Klasse, dafür war meine Figur zuerst zu unweiblich und dann zu weiblich!

Seit ein wenig mehr als einem Jahr gehe ich jetzt im physikalischen Institut trainieren. Doch unsere gemeinsame Zeit neigt sich dem Ende zu. Ich war ja schon im Fitnessstudio beim Probetraining und habe mich auch schon angemeldet. Bei dem Training erfuhr ich auch, dass einer meiner jetzigen Trainer ebenfalls „unten“ – im Keller – trainiert. Allerdings nicht welcher, da beide denselben Vornamen haben. Ich ging aber auch nicht näher darauf ein. Weiterlesen

Das Geburtstagstrauma

Woher kommt das bloß? Ich will das Thema jetzt ein für alle Mal lösen. Ich habe es satt, jedes Jahr aufs Neue enttäuscht zu werden. Also fangen wir am Anfang an.

Als Kind war das MEIN Tag. Der einzige Tag im Jahr, wo ich die Hauptperson war. Ich durfte mir aussuchen was ich essen wollte, die Nachbarn kamen mit Geschenken vorbei und ich durfte den ganzen Tag spielen. Schule gab es natürlich nie. Er lag in den Ferien. Es war eine tolle Zeit und der Höhepunkt war mein Geburtstag. Meine Mutter kam zu Besuch und meine Großeltern betüttelten mich von vorne bis hinten. Naja, Omi. Opi war wie immer. Was immer schon irgendwie „störend“ war, ich bekam meistens nur ein Weihnachts-/Geburtstagsgeschenk. Es fiel zwar ein wenig größer aus, aber es war nur eines. Andere Kinder konnten zweimal im Jahr ihre Geschenke auspacken, ich nur einmal. Weiterlesen

Entschleunigt

So viel hatte ich geplant für meinen Urlaub. Schwimmen und wandern. Die ganze Zeit unterwegs war der Plan. Und jetzt? Es regnet und regnet und regnet. Und ich sitze zu Hause. Höre Musik, lese, spiele am Computer rum, blogge und halte Mittagsschläfchen. So war es nicht geplant. Gut ist es trotzdem. So viel geschlafen wie diese Woche habe ich schon seit Monaten nicht mehr. Und so bin ich trotz des miesen Wetters echt gut drauf.

Und am Mittwoch gabs dann ein ganz spezielles Highlight. Ich war den ganzen Nachmittag bei Aretha und wir haben Kekse gebacken und Armbänder gebastelt. Sie macht ja eine Ausbildung zur Lehrerin und somit hat sie immer Bastelsachen zu Hause. Eigentlich war ja basteln und handwerken nie so meins, damals in der Schule. Doch so ganz freiwillig macht es plötzlich Spaß. Und so haben wir Armbänder gebastelt, während der Ofen auf Hochtouren Schoko-Cookies produziert hat. Draußen der Regen, drinnen der Geruch von selbstgebackenem. Da kann man schon mal vergessen, dass eigentlich Hochsommer ist. Weiterlesen

Wutraum Teil 2

Ich bin/war wütend auf….

Mich macht/e wütend….

dass mir die Mädels in der höheren Schule unterstellten ich wolle mich durch die ganze Klasse schlafen, nur weil die Jungs im Scherz behaupteten dass ich mit ihnen auf Maturareise fahren würde – ich wusste davon nicht mal was

die Zeichnung des Fromels die an der Wand in der Klasse in der höheren Schule hang – es war eine Mischung eines Frosches und eines Kamels und trug meinen Namen – und natürlich meine Unfähigkeit damit umzugehen

dass mich meine älteste Freundin und Mitbewohnerin in unserer gemeinsamen Wohnung ohne Abschied einfach alleine lies – inklusive unbezahlter Rechnungen und einem Date mit dem Gerichtsvollzieher

dass mir die selbe Freundin vorwarf mich nicht so gut um die Katzen gekümmert zu haben, wie sie es getan hätte – dann hätte sie sie halt mitgenommen, als sie einfach abgehauen ist….

dass mich eine bestimmte Freundin immer warten lies – meistens alleine in einem Lokal Weiterlesen

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Kochen

Ich habe nie kochen gelernt. In der Schule haben sie versucht es mir beizubringen, doch ich hab es nicht als wirklich lehrreich empfunden. Es war vielmehr so, dass uns gesagt worden ist, was zu tun ist und wir habens gemacht. Aber ich hab mir nichts davon gemerkt. Zu Hause hat meine Großmutter zwar immer gekocht, aber sie konnte nur ca. 10 unterschiedliche Gerichte und würzen war nicht ihrs. Als ich ausgezogen war und das erste Mal Knoblauch schmeckte, fühlte ich mich in eine völlig fremde Welt versetzt.

Und so habe ich mich die letzten Jahre mit viel Fertigteilkost durchs Leben geschlagen. Ich kann genug kochen um nicht zu verhungern, doch ich würde mit meinen Kochkünsten niemals jemand bekochen. Dafür kann ich es einfach viel zu schlecht. Und so sage ich immer, wenn mich jemand fragt – Ich kann nicht kochen. Doch letztens hat mir eine Freundin da vehement widersprochen. Ich könne sehr wohl kochen, wenn ich mich denn dafür interessieren würde. Und da hat sie vermutlich Recht. Ich hab mich einfach nie damit auseinander gesetzt. Einfach weil ich´s nicht brauche. Weiterlesen

Selbst & Kommunikation

Ich weiß genau wer ich bin. Wusste ich schon immer. Nur, ich kann es nicht kommunizieren. Gemäß HDM habe ich mein Selbst definiert und die Kommunikation offen. Als ich das erste Mal das weiße, offene Kommunikationszentrum sah, konnte ich nur mehr zustimmend den Kopf schütteln. Ich hatte immer schon Probleme zu kommunizieren. Wenn ich in der Schule eine mündliche Prüfung machen sollte, habe ich immer freiwillig die schlechtere Note genommen. Reden geht gar nicht. Mündliche Prüfungen sind der blanke Horror für mich. Zumindest früher.

Bei offenen Zentren neigt man dazu sich beweisen zu wollen, dass man es doch kann. Auch wenn es nicht so ist. Ich kenne Menschen die mit weit weniger Wissen, bessere Noten bekommen haben, einfach weil sie sich rausgeredet haben. Kollegen die weit weniger geleistet haben, haben mehr bezahlt bekommen, einfach weil sie gut verhandeln konnten. Ich kann das nicht. Und seit ich gesehen habe, dass ich es wirklich nicht kann, ist der Druck weg, mir etwas beweisen zu wollen. Und seitdem ist es auch kein Thema mehr. Weiterlesen

Panik

Als ich das erste Mal von der Human Design Matrix (HDM) hörte, waren es genau 2 Dinge die mich sofort bannten. Zum einen die Beschreibung meiner Generatorenkraft und zum anderen die Beschreibung meines offenen Wurzelzentrums. Ich wusste plötzlich wo mein Ehrgeiz, meine Panik und meine Existenzängste herkommen. Vor HDM hab ich meinen Großeltern für vieles die Schuld gegeben. Sie haben mich zu einem verkorksten Menschen erzogen. Doch das stimmt nur bedingt. Sie haben mir wirklich viel Blödsinn erzählt, doch sie wollten nur mein Bestes. Und wie ich mit dem was sie mir sagten umging, liegt einzig und allein an meinem Design. Woher ich das weiß. Ich spiele mich bereits seit Jahren mit meinem offenen, bzw. definierten Zentren.

Mein Wurzelzentrum ist offen, d.h. mir kann man wunderbar materiellen Druck machen. Meine Großeltern haben den 2. Weltkrieg miterlebt und so haben sie auch immer gespart. Zu Hause wurde sich nichts gegönnt, jeder Cent wurde auf die Seite gelegt. Und es war nie genug. Egal wie sehr sie auch gespart haben, sie hatten immer das Gefühl, es sei zu wenig. Sie hatten Angst davor alles zu verlieren, und ich hab jede Sekunde dieser Angst aufgenommen. Das Problem mit offenen Zentren ist, dass man die Vibes der Umwelt aufnimmt und da es nicht die eigenen Gefühle sind, gleich mal ein wenig verstärkt auslebt. Und so bin ich zu einer jungen Frau herangewachsen, die Angst vor allem hatte. Und speziell davor, zu versagen, alles zu verlieren, auf der Straße zu landen. Irgendwie habe ich es trotzdem geschaffte, nicht von dieser Angst paralysiert zu werden, ich habe trotzdem mein Leben gelebt. Weiterlesen