Einzelgänger

Ich bin in meinem Alltag sehr oft alleine unterwegs. Vor ca. 10 Jahren habe ich damit begonnen. Zuvor hatte ich immer gewartet dass jemand etwas mit mir macht, bis es mir zu blöd wurde. Es gab Dinge die ich machen wollte und niemand wollte mitkommen, also begann ich Dinge alleine zu tun. Anfangs war das etwas unangenehm, doch mit der Zeit lernte ich die Unabhängigkeit schätzen. Ich tat einfach wonach mir war. Jetzt sofort oder in ein paar Stunden.

Was ich anfangs gar nicht konnte war mich alleine in ein Lokal setzen und was trinken. Da kam ich mir extrem doof vor. Doch das ist auch schon lange vorbei…Und nachdem ich mir angewöhnt hatte Dinge alleine zu tun, kamen immer wieder Menschen die etwas mit mir unternehmen wollten. Nichts desto trotz liebe ich es mittlerweile in meinem Tempo und nach Lust und Laune etwas zu unternehmen. Nicht dass ich es nicht auch mit anderen kann, ich mag nur nicht IMMER. Weiterlesen

Mad Max – Fury Road

Ich bin ja zu jung für die alten Mad Max Filme. Habe sie nie gesehen. Wusste nur von meinem Großeltern dass sie Schwachsinn sind – wie so ziemlich alles in dieser neumodischen Welt. Sie haben mich aber auch nicht weiter interessiert. Schließlich war ich noch recht klein, wie sie im Kino liefen.

Dann kam jetzt die Fortsetzung und Margit wollte unbedingt ins Kino. Sie kannte allerdings auch die alten Filme – ist ja doch ein wenig älter als ich. Wochenlang bearbeitete sie mich und irgendwann ließ ich mich breitschlagen. Widerwillig. Die Vorschau hatte mich eher in Richtung der Meinung meiner Großeltern getrieben. Und als Draufgabe verkündete sie mir noch, dass ihr Bruder auch mitkommen wolle. Na toll. Er ist ja eigentlich ein netter Mensch – also zu mir. Schließlich bin ich weder eine Schwuchtel, noch ein krimineller Ausländer. Bitte diese Wortwahl zu verzeihen, ich zitiere nur. Ab dem Moment wo er bei mir ins Auto einstieg bis ins Kino ging es nur um die Conchita-Schwuchtel und die kriminellen Ausländer am Wegesrand. Weiterlesen