Aufdringlich?!

Ich kann manchmal richtig, richtig blöd sein!

In den letzten Jahren habe ich langsam gelernt mir selbst gutes zu tun und auch zu kommunizieren, wenn ich etwas will, bzw. Menschen um Hilfe zu bitten. Alles keine Selbstverständlichkeit für mich. Bei Menschen die mir nahe stehen kann ich das mittlerweile gut, ebenso im Büro wo es sich rein auf dienstliches beschränkt. Probleme bekomme ich bei Menschen, die ich zwar mag, aber nicht zu meinen engsten Freunden zähle. Die mich nicht so gut kennen, die möglicherweise glauben könnten, dass ich sie nur ausnutzen will, auch wenn dies gar nicht meine Absicht ist.

Ich denke also so lange darüber nach, wie jemand eine Bitte von mir falsch verstehen könnte, bis ich mir selbst ausrede, die Frage einfach zu stellen. Der Vorteil ist, ich weiß das mittlerweile. Die Überwindung die Frage zu stellen, wird dadurch zwar nicht leichter, aber ich bin mir zumindest bewusst, dass ich vielleicht gerade wieder ein Problem herbeidenke, wo eigentlich gar keines ist. Dasselbe „Spiel“ spiele ich wenn es darum geht, dass ich jemand sehen will. Denn wenn ich jetzt einfach kommuniziere „Hey, ich will dich sehen!“ könnte mein Gegenüber ja denken, ich wolle etwas von ihm, oder ich sei ein Stalker, oder ich sei einfach nur aufdringlich. Weiterlesen

Schock

3 Monate, 3 Männer, 3 Schocks. Es reicht!

Den ersten Schock hatte ich als mir bewußt geworden ist, was ich bei der „Trennung“ vom süßen Typen alles verloren habe. Mir war immer klar, dass wenn wir getrennte Wege gehen, mir sehr vieles fehlen wird. Ich wußte dass es dann keine Zärtlichkeiten mehr geben wird. Keine Umarmung, keine Küsse, keine Nähe, kein Sex, keine Wärme, nichts davon wird es für mich dann mehr geben. Doch eines hatte ich übersehen.

Er traf sich mit einer gemeinsamen Bekannten. Ging mit ihr ganz freundschaftlich aus, ganz ohne Hintergedanken. Und ich brach zusammen. Mir war schlagartig klar, dass wir keine gemeinsame Zeit mehr verbringen werden.

Ich hatte meinen besten Freund verloren!

Dieser erste Schock brachte mich zum Schreiben. Am Tag nach dieser Erkenntnis, habe ich die erste Geschichte über meine kleine Seele geschrieben.

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