Fahrspaß

Ich muss sagen mit meinem neuen Auto, macht Auto fahren wieder Spaß. Die letzten Jahre empfand ich es eher als notwendiges Übel und überlegte ernsthaft, ob ich nicht auf Öffis umsteige. Die sind aber sooooo mühsam, dass ich mich für ein neues Auto entschied. Allerdings eher aufgrund einer Notwendigkeit und nicht, weil ich es genießen wollte! Das ist jetzt eine positive Zugabe!

Und so gönnte ich mir am Dienstag eine kleine Runde und am Donnerstag eine größere Runde mit meinem Nachbarn. Ich muss sagen es ist echt schön, wenn sich jemand für einen mitfreut – oft habe ich das ja nicht! Doch mit einem neuen Auto kann man meinen Nachbarn glücklich machen. Und so schaffte das natürlich auch der Karli. Wir drehten eine ein wenig größere Runde und holten uns in Mödling ein Eis, bevor es wieder heimwärts ging. Weiterlesen

Freude

In letzter Zeit freue ich mich über schöne Dinge in meinem Leben richtig überschwänglich und teile meine Freude mit anderen. Und da ist mir aufgefallen, dass das nicht immer so war und ich begann darüber nachzudenken warum ich das in der Vergangenheit nicht getan habe. Und ich wurde relativ schnell fündig.

Ich war bei meiner Großmutter und erzählte ihr vom Urlaub. Von den Ausflügen, vom Dschungel, von Spaziergängen alleine in Asien, einfach von allem. Ich strahle, zeigte mein Glück und erzählte ihr alles. Nach dem Treffen war ich noch mit meiner Mutter essen und ich war plötzlich total fertig. Weil ich hatte etwas getan was ich zuvor noch nie so getan hatte. Ich war rundweg ehrlich zu meiner Großmutter und ich hatte nichts verschwiegen.

Und es hatte gut getan. Doch würde mein Großvater noch leben, wäre das Gespräch ganz anders abgelaufen. Da hätte ich vor jedem Wort überlegt, ob ich das jetzt wirklich sagen soll. Mir war das bisher gar nicht so aufgefallen. Es war einfach ein Verhalten das ein Leben lang gewachsen war. Ich hätte ihnen normalerweise nichts von Ausflügen und Spaziergängen erzählt. Ich hätte von der Sonne und vom Hotelstrand erzählt und dass ich 4 Bücher gelesen habe, doch den Rest hätte ich unter den Tisch fallen lassen. Doch sie sind kein „Wir“ mehr. Sie ist nur mehr ein „Ich“. Und diesem Ich habe ich alles erzählt. Weiterlesen