Das Johari Fenster

In der Managementlehre wird das Johari-Fenster oft und gern verwendet um das Zusammenwirken am Arbeitsplatz besser erklären zu können. Ich habe von dem Johari-Fenster auch das erste Mal im Büro gehört. Doch im Grunde genommen, trifft es natürlich auf alle Lebenslagen zu. Auch im privaten Umgang miteinander ist es wichtig, die Grundlagen des Johari-Fensters zu kennen und zu begreifen. Viele Menschen haben jedoch keine Ahnung davon – ich lernte es auch erst mit etwa 30 kennen. Im Grunde geht es darum, dass uns unsere Umwelt nicht so wahr nimmt, wie wir uns selbst wahr nehmen, was natürlich zu Missverständnissen führen kann. Wenn ich zum Beispiel etwas nett meine und es negativ verstanden wird, kann es unter anderem an dem Johari-Fenster liegen. Natürlich gibt es auch noch andere Möglichkeiten, aber eines nach dem anderen.

„Bereich des freien Handelns“

Mir und anderen bekannt

A

„Blinder Fleck“

Anderen bekannt

B

„Bereich des Verbergens“

Nur mir bekannt

C

„Bereich des Unbewussten“

Weder mir, noch anderen bekannt

D

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Harmoniesucht

Mein Leben lang war ich auf der Suche nach Harmonie. Ich habe immer alles getan, damit nur ja niemand mit mir unzufrieden ist. Habe mich zurück genommen und nur auf die Wünsche und Bedürfnisse anderer geachtet. Ich habe nie etwas getan was negativ für mich ausgehen konnte. Im Grunde genommen habe ich die ersten 16 Jahre überhaupt nichts getan. Habe mich zu Hause eingegraben und mit niemanden gesprochen, um nur ja nicht negativ aufzufallen. Das schlimmste für mich ist Zurückweisung.

Wenn mich in der Vergangenheit jemand für etwas gemaßregelt hat, bin ich sofort in die Verteidigungsposition gegangen. Habe sofort begonnen mich zu erklären. Es waren ja auch immer Missverständnisse, weil wirklich böses zu tun oder zu wollen, dafür war ich sowieso immer zu feig. Weiterlesen