Geschützt: Das Fest für Kinder, Bedürftige und Betrunkene

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Frieden

Ich habe Frieden geschlossen mit mir und der Welt. Die letzten Monate war ich schon auf einem sehr guten Weg gewesen, doch irgendwas war trotzdem immer. Es gab immer wieder Störfaktoren. Doch das letzte Wochenende war einfach unglaublich gewesen. Ich habe etwas getan, was ich schon jahrelang nicht mehr in dieser Intensität getan habe. Und der ganze Ärger der letzten Wochen ist verschwunden.

Ich habe das Wochenende lesend auf meiner Couch bzw. in meinem Bett verbracht. 3 Bücher mit insgesamt 1.600 Seiten hab ich regelrecht verschlungen. Dazu habe ich Musik gehört und alle paar Stunden einen Kaffee oder Tee getrunken. Ich bin nur aufgestanden um meinen menschlichen Bedürfnissen nachzukommen. Ich war in einer anderen Welt. Und jetzt fühle ich mich total friedlich. Weiterlesen

Nachrichten

Heut morgen der Blick in die Zeitung und schon lese ich eine schlechte Nachricht nach der anderen. Wobei, nach der zweiten habe ich die Zeitung wieder zugemacht und weggelegt. Ich weiß was auf der Welt los ist, doch ich wollt mich heut morgen damit einfach nicht belasten. Ich muss mich heute um mich kümmern. Muss Dinge tun die mich glücklich machen. Muss meine Krafttanks weiter auffüllen. Außerdem frei nach dem Leitspruch „Energy folgt der Aufmerksamkeit“ sollte man sich auch nicht zuviel mit der Krise beschäftigen, sonst bekommt man noch eine. Und dazu hab ich keine Lust.

Ich will mein Leben genießen, also konzentrier ich mich darauf mir gutes zu tun, dann wird mir auch gutes getan. Mittlerweile kenn ich 2 Menschen die fernsehen verweigern. Lange konnte ich das nicht nachvollziehen. Viel zu sehr bin ich Serienfan. Doch mittlerweile lasse ich die Nachrichten auch aus. Wenn ich morgens ins Büro fahre, sagt mir der Herr Radio eh, was grad so los ist. Am Wochenende werde ich somit von schlechten Nachrichten aus der Welt verschont.

Am Sonntag ist im Fernsehen sowieso nicht viel los, da werden meistens DVD´s geguggt. Zumindest wenn ich zu Hause bin. Früher habe ich mir oftmals so Doku´s über Schwerverbrecher, echte Mordfälle, oder auch über die riesigen Knasts in Ami-Land bzw. Mexiko angeschaut. Aber das kann und will ich nicht mehr. Auslöser war eine Doku-Soap über ein mexikanisches Gefängnis. Insassen mit Masse Drogenbosse und Gangs. Da herrscht Mord und Totschlag. Alleine bei der Vorstellung das im selben Moment wo ich meinen Kaffee genüsslich schlürfe, am anderen Ende der Welt – wobei so weit ist es eigentlich gar nicht – gerade ein Mann seine tägliche halbe Stunde Ausgang in einem Käfig hat, schnürte mir plötzlich die Luft ab. Weiterlesen