Wild – Der große Trip

Den Film wollte ich mir schon lange mal anschauen. Doch bisher bekam ich ihn einfach nicht in die Finger. Bis ihn mir mein Nachbar mehr oder weniger frei Haus geliefert hat. Und als das Wetter mal nicht so toll war in meinem Urlaub, habe ich ihn mir sofort angeschaut. Und manchmal „passt“ einfach alles zusammen. Der Film war wie erwartet toll und hat mich auch aufgrund seines Soundtracks zum Heulen gebracht.

Doch fangen wir mit dem Film selbst an. Er basiert auf einer Autobiografie von Cheryl Strayed. Eine junge Frau verliert ihre 45-jährige Mutter, greift danach zu Heroin um ihren Schmerz zu ertragen und schläft mit allen Männern die nicht nein sagen. Bis sie ihr Ehemann findet und aus dem Drogenloch rausholt. Als sie ganz unten angekommen ist, stolpert sie über einen Reiseführer des Pacific Crest Trail. 1.000 Meilen oder besser gesagt 1.600 Kilometer durch die Wildnis. Weiterlesen

Sucht III – illegale Drogen

Ja ich hatte auch so meine Berührungspunkte mit illegalen Drogen. Aktiv allerdings nur mit Marihuana. 3 Züge von einem Joint in genauso vielen Jahren. Passiv hatte ich allerdings zusätzlich noch Kontakt mit LSD, Ecstasy und Heroin. Doch die Hauptdroge in meinem Heimatort war, neben den legalen Drogen Alkohol und Zigaretten, Marihuana. Bekam man eine selbstgedrehte Zigarette angeboten, musste man nachfragen, um herauszufinden ob sie mit oder ohne Beilage war. Joints waren genauso die Norm, wie der Wodka in der Hand. Es war im ganzen Ort unter den Jugendlichen anerkannt. Anfangs dachte ich noch, dass es nur eine spezielle Kiffergruppe ist, doch ich musste mit der Zeit feststellen, dass ich mich geirrt hatte.

Ich bekam damals auch mit, was Marihuana mit einem Menschen macht, der täglich zu viel davon konsumiert. Da gab es keinen Unterschied zwischen demjenigen der sich eingeraucht hatte und jenem der auf einem LSD-Trip hängen geblieben war. Beide kauerten in einer Ecke und wussten weder wo, noch wer sie waren. Dieses recht anschauliche Bild, hat mich auch von jedem Versuch des Konsums, abgeschreckt. Dieser totale Kontrollverlust war mir echt zu heftig. Wenn ich mich betrank, tat ich es langsam und konnte jederzeit aufhören zu drinken – das gilt natürlich nicht für einen Alkoholiker! Doch diese LSD-Pillen wirkten innerhalb von ein paar Minuten. Plötzlich war der Mensch den man kannte weg und ward erst wieder gesehen, nachdem die Wirkung nachgelassen hatte – was auch schon mal 2 Tage dauern konnte! Weiterlesen