Drehbuch der Liebe – Teil 7

Nach einem kurzen Kampf mit dem Strumpfhalter, streifte ich das Kleid über und hoffte fast, dass es nicht passen würde. Dann hätte ich eine gute Ausrede gehabt. Doch es saß natürlich wie angegossen. Kunststück, Camilla hatte ja meine genauen Masse gehabt. Es hatte einen atemberaubenden Rückausschnitt der bis zum Poansatz reichte. Camilla dürfte mir sehr gut zugehört haben, als ich ihr erzählt hatte, dass der einzige Körperteil der mir an mir selbst wirklich gefiel, mein Rücken ist. Von der Länge her war das Kleid auch optimal. Es endete kurz über den Knien und auch im sitzen, sah man den Strumpfhalter nicht. Doch ich spürte ihn, genauso wie ich die Spitzenunterwäsche spürte. Und alleine dadurch fühlte ich mich total sexy. Die High Heels rundeten das Bild ab. Ich sah total verändert aus. Verändert, aber gut. Geschminkt war ich allerdings dezent wie immer. Bei dem Kleid würde mir wahrscheinlich sowieso niemand ins Gesicht sehen.

Fertig angezogen betrachtete ich mich im Spiegel. Von vorne sah das Kleid nett aus, aber auch unspektakulär. Es hatte kein Dekolleté und so sah man nicht sofort, dass ich eigentlich einen recht üppigen Busen habe. Von der Seite sah die Sache schon ein wenig anders aus. Meine weiblichen Kurven, kamen in dem Kleid ausgezeichnet zur Geltung. Vor allem mein Po wurde durch den tiefen Rückenausschnitt noch betont. Von hinten war das Kleid einfach der Hammer. Ich hatte mich noch nie so sexy gefühlt! Es wurde Zeit für den Männertest. Weiterlesen

Drehbuch der Liebe – Teil 1

Drehbuch der Liebe

Teil I – Dina Schreiber

Von Wien nach L.A.

Ich kann es einfach nicht glauben. Der heißeste Typ auf Erden liegt neben mir im Bett und hat den Arm um mich gelegt. Ich bin todmüde, doch so kann ich nicht schlafen. Nicht in den Armen dieses Gottes. Wie war ich bloß hier gelandet? Mitten in einer Penthouse-Suite in Los Angeles, in den Armen des zurzeit angesagtesten Hollywood-Beaus. Wenn die Medien davon Wind bekommen würden, wäre ich die meist gehasste und beneidete Frau auf Erden. Und niemand würde mir glauben, dass wir keinen Sex gehabt hatten, bevor er eingeschlafen war. Niemand würde glauben, dass wir nur Freunde sind. Ich kann es ja selbst kaum glauben. In den letzten Wochen, hat sich mein Leben um 180 Grad gewendet. Von dem stupiden Bürojob in Österreich, zur Drehbuchautorin in Hollywood, zur guten Freundin und Frau im Bett und in den Armen von Aksel Jostos.

Als ich vor 3 Jahren heulend in meinem Bett lag und nicht wusste, wie ich am nächsten Morgen die Kraft finden sollte aufzustehen, hätte ich mir nicht zu träumen gewagt, jemals hier zu landen. Damals hatte ich eigentlich von gar nichts geträumt. Ich hatte alle meine Träume verloren gehabt. Nachdem die Liebe meines Lebens mich verlassen hatte, war ich am Boden zerstört gewesen. Ich war Mitte 30, kinderlos und einsam. Ich fühlte mich wertlos, nutzlos und traurig. Ach was, traurig! Für das was ich damals fühlte, gab es keine Worte. Er hatte mir das Herz herausgerissen und war darauf herumgetrampelt. Er hatte mich fallen lassen. Von einer Sekunde zur anderen waren alle meine Hoffnungen zerstört worden. Weiterlesen