The Man in the high Castle

Was für eine verstörende Serie!!!

Ich hatte mir das zwar schon gedacht, als ich gelesen hatte worum es ging, doch die Serie hat mich trotzdem mitgenommen. So ein düsteres Szenario! Worum geht´s…

Die Nazis haben den zweiten Weltkrieg gewonnen und sich Amerika mit den Japanern aufgeteilt. Mit Masse spielt die Serie in den USA, doch auch die Nazi-Hochburg Berlin und die Residenz des Führers in Österreich kommt in der Serie vor. Die erste Staffel versuchte ich herauszufinden wer eigentlich „schlimmer“ ist. Die Japaner oder die Nazis. Dabei verfolgte ich die Geschichte des Widerstandes – gegen Japaner und Nazis – genauso wie die Suche nach den Filmen. Die dubiosen Filme – die Szenen zeigen die so nie stattgefunden haben. Alternative Realitäten sozusagen. Doch wo kommen sie her? Wie sind sie entstanden? Und wie macht der japanische Handelsminister den Wechsel zwischen den Welten? Weiterlesen

Flucht 2.0

Immer wieder kommen mir Kommentare unter wo Menschen die Situation im 2. Weltkrieg mit den heutigen Flüchtlingsströmen vergleichen. So nach dem Motto meine Großeltern sind auch nicht geflohen, die haben sich im Keller versteckt und abgewartet bis die Bombenabwürfe vorbei waren. Die sind nicht einfach so geflohen! Und da stellt sich mir schon die Frage ob diese Menschen ernsthaft 1939 bis 1945 mit heute vergleichen wollen?

Die erste Frage die sich mir bei solchen Postings immer stellt ist, welche Bomben waren das? In welchem Stadium des Krieges war das? In welchem Land? Dazu gibt es natürlich keine Antworten. Die Großmütter könnten Anfang des Krieges in Polen gesessen sein, oder auch Ende des Krieges in Deutschland oder Österreich. Oder ganz wo anders…

Nehmen wir mal 1 Beispiel raus. Es gibt ja nicht nur den Krieg in Syrien. Und die Flüchtlinge kommen auch nicht nur aus Syrien. Doch mal als einfachstes Beispiel. 2. Weltkrieg in Österreich gegen Syrien heute.

Dann wäre die IS gleichzusetzen mit den Nazis. Und die Flüchtlinge gleichzusetzen mit den Juden. Und so weit ich die Geschichte kenne, sind die Juden geflohen, genauso wie es die Syrer jetzt tun. Für mich stellt sich also die Frage, warum sind die Großmütter damals nicht geflohen? Um nach dem Krieg das Land wieder aufzubauen? Oder vielmehr weil sie nicht wussten wohin…? Das alles wird in solchen Postings nicht erläutert. Es wird nur gegen die „Scheiß Asylanten“ gehetzt und die armen Omas dagegengesetzt.

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Sri Lanka 2012 – Tag 3

18. 1. 2012

Spontanausflug in den Dschungel

Für den heutigen Tag war nichts weiter geplant, also machten wir es uns am Hotelpool gemütlich. Die Entspannung am Strand wurde nur davon unterbrochen, dass ein Einheimischer begann die Palmen zu stutzen. Dabei war das spannende das wie! Nur mit einem Tuch bewaffnet, dass er um die Füße band, kletterte er eine Palme nach der anderen hoch. Natürlich haben wir das Spektakel für euch fotografiert.

Irgendwann kam dann meine Freundin vom Strand zurück und fragte mich ob ich nicht am Nachmittag einen Ausflug in den Dschungel machen will. Ein Einheimischer hatte sie angesprochen und ihr angeboten, uns ein wenig was von der Gegend zu zeigen. Na aber sicher doch, ich geh mit einem Wildfremden in den Dschungel. Ich äußerte meine Bedenken, vor allem auch in Bezug auf giftige Tiere im Dschungel, und schickte sie zu ihm zurück, um noch ein wenig mehr Details zu erfragen. Sie kam dann zurück, dass wir uns um 15:00 Uhr mit unserem neuen Reiseführer vor dem Hotel treffen würden, dass es dort keine giftigen Tiere gäbe und dass das ganze nur eine Stunde dauern würde und kostenlos sei. Na dann, gehen wir halt in den Dschungel.

Unser Reiseführer hieß Paku und arbeitete für den Veranstalter der neben unserem Hotel seinen Sitz hat. Als ich ihn sah, waren alle Bedenken wie weggeblasen. Ganz ehrlich, wenn der mir irgendwie komisch vorgekommen wäre, hätte ich den Ausflug sofort abgeblasen, doch er wirkte total nett und vertrauenswürdig. Natürlich hätte ich mich das vor einem Jahr trotzdem nicht getraut, aber Gott sei Dank, habe ich mich da ein wenig weiter entwickelt. Bevor wir aber aufbrachen, kaufte ich mir noch ein Tuch, um mich vor der Sonne schützen zu können, denn obwohl wir erst einen Tag hier waren und uns überwiegend im Schatten aufhielten, spannte mein Rücken schon ganz schön. Um 15:00 Uhr gings dann los. Paku führte uns über die Straße, durch eine enge Gasse, über einen Bahnübergang und schon standen wir im Dschungel. Weiterlesen