Ein fauler Montag

Ich hatte mir am Montag wegen des schönen Wetters freigenommen. Ich wollte mir freihalten ob ich nicht vielleicht etwas unternehmen will…

Der Montagmorgen begann ja mit einem Anruf in der Werkstatt. Danach war klar wie ich weiter vorgehe und war somit auch wieder gelöster. Ich hätte also einen Ausflug machen können. Ich wollte aber nicht! Ich war Samstag den ganzen Tag unterwegs gewesen – Mutter-Tochter-Massage-Tag – genauso wie Sonntag und so blieb ich wo ich war. Faul zu Hause! Weiterlesen

Die Sache mit dem Rücken

Ich weiß gar nicht wann es genau angefangen hat. War es als Kind oder als Jugendliche? Das erste Mal bewusst wurde es mir als Jugendliche. Doch damals haben alle gesagt – das wird dein großer Vorbau sein…. Irgendwie hat der Rücken immer ein wenig geschmerzt. Ich musste immer darauf achten wie ich mich bewege. Ich dachte es liegt an meiner Unsportlichkeit, meinem Vorbau, meinem Übergewicht,…

Vor 7 oder 8 Jahren war es dann ganz schlimm. Ich stand im Türrahmen. Konnte nicht vor oder zurück, noch mich setzen. Ich hatte wahnsinnige Schmerzen und dachte mein Kreuz reißt mir ab. Damals ging ich zur Ärztin. Die fragte „Spritze oder Medikamente?“ Ich entschied mich für Medikamente und ein paar Tage Krankenstand – ich hasse Spritzen! Nicht einmal ein Jahr danach, wiederholten wir das gleiche nochmal. Und wieder dieselbe Frage und dieselbe Antwort. Weiterlesen

Trauer

Für wirklich große Gefühle brauch ich meine Zeit. Wenn ich mich über etwas freue, dann fängt das ganz langsam an, steigert sich dann und dauert dann auch extrem lange an. Als mir der Muserich das erste Exemplar vom süßen Typen in die Hand drückte, war ich erstmal baff. Erst nach ein paar Minuten habe ich realisiert das ich mein Buch in Händen halte. Das der Inhalt des Buches von mir geschrieben worden ist. Das meine Gedanken und Gefühle den Weg in ein Buch gefunden habe.

Seit heute weiß ich, bei Trauer ist es genau so. Die Tränen kommen nicht gleich. Sie kommen zeitverzögert. Wie auch immer, sie haben den Weg gefunden. Sie fließen und ich lasse es auch zu. Ich habe irgendwie die Hoffnung, wenn ich sie jetzt raus lasse, dann sind bis zum Begräbnis alle Tränen geweint. Die Hoffnung diesbezüglich ist allerdings nicht sehr groß.

Vor 2 Jahren ist ein Mitarbeiter von mir gestorben. Er ist in Urlaub gegangen und nicht mehr wieder gekommen. Er ist mit knapp über 50 verstorben. Und ich hatte nicht wirklich ein nahes privates Verhältnis zu ihm. Wir haben tagtäglich zusammen gearbeitet, aber privat wusste ich so gut wie gar nichts von ihm. Damals kamen die Tränen erst beim Begräbnis. Ich war für alle meine Mitarbeiter da und hab sie gestützt, doch beim Begräbnis bin ich damals zusammen gebrochen. Weiterlesen

Zerrissen

Irgendwie fühle ich mich innerlich zerrissen. Ich habe mit dem Synonym Libellchen eine für mich gute Möglichkeit gefunden mein Innerstes nach außen zu kehren, ohne dass meine Arbeitskollegen oder entfernte Bekannte wissen, dass es sich dabei um mich handelt. Das war und ist auch gut so. Ich habe nur ein kleines Problem. Meinen Vater. Er weiß nichts von meinem Synonym und auch nicht, dass ich schreibe. Und ich habe auch nicht vor es ihm zu erzählen. Ich habe noch zu gut seine mahnenden, vorwurfsvollen Worte in den Ohren als ich ihm erzählt habe, dass ich mich in einem Verein organisiere, der so gar nicht seinen Vorstellungen entspricht.

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Lesen

Das Wetter ist grau und meine Stimmung ist es auch. Es ist nicht wirklich etwas Aufregendes passiert, doch ich hab es im Moment trotzdem satt. Der süße Typ ist mal wieder auf Tauchstation gegangen. Jetzt wo alles geklärt war und wir beschlossen hatten Freunde zu bleiben, ist er abgetaucht. Er reagiert nicht mal auf SMS. Das ist neu, doch trotzdem überrascht es mich nicht.

Nach dem „Aus“ wollte ich nichts mehr mit ihm zu tun haben. Er wollte eine Freundschaft. Kaum hab ich einen Weg gefunden damit umzugehen, ist er abgetaucht. Und ich hab wieder mal Kopfkino. Mach mir Sorgen, mach ihm Vorwürfe, hoffe das es ihm gut geht und befürchte doch das Schlimmste. Weiterlesen