Emotionale Achterbahn

Was für ein Sonntag! Nach einem tollen Samstag, kam dann ein sehr heftiger Sonntag. Begonnen hat alles mit wenig Schlaf. Ich war todmüde, doch konnte nicht noch mal einschlafen. Also schleppte ich mich um halb 7 ins Bad und in die Badewanne. Dort vegetierte ich eine halbe Stunde dahin. Danach gabs einen Kaffee und meine Lebensgeister kehrten zurück.

Um 9 Uhr bestätigte Wolfgang meine Freundschaftsanfrage in Facebook und löste somit das erste Gefühl des Tages – Freude – aus. Ich schickte ihm eine kurze Nachricht, woraufhin er mich zum Frühstück einlud. Voller Zuversicht und Vorfreude sagte ich zu. Und auf dem Weg zu ihm, stellte sich dann auch noch Hoffnung ein. Beim Frühstück herrschte dann wieder Freude vor. Nach dem Frühstück im Garten machte er es sich auf der Couch bequem, inklusive Aufforderung mich zu ihm zu gesellen. Da kam dann ein wenig Anspannung und Bauchkirbbeln dazu. Weiterlesen

Familiäre Pflichterfüllung

Ich war mal wieder bei meiner Großmutter im Spital. Jedes Mal wenn ich hinkomme, schaut sie schlimmer aus. Keine Ahnung ob sie mich noch erkennt oder nicht. Keine Ahnung ob sie noch was mitbekommt oder nicht. Keine Ahnung was sie noch am Leben hält.

Eigentlich hatte ich nicht damit gerechnet, dass sie nach dem Tod meines Großvaters es noch so lange macht. Schließlich war er ihr Lebensmittelpunkt. Alles drehte sich immer nur um ihn und seine Bedürfnisse. Als er starb dachte ich, sie würde mitgehen. Doch das tat sie nicht. Dafür ging sie freiwillig ins Heim. Auch damit hätte ich nie gerechnet. Andererseits als sie dann dort war, wusste ich auch dass ihr nicht fad werden würde. Im Heim gab es genug Menschen über die man herziehen konnte, was sie auch leidenschaftlich tat. Weiterlesen