Andere Generation?

Ich bin eine Gamblerin der ersten Generation. Als ich jung war, kamen gerade die ersten PC´s und somit auch die ersten Computerspiele auf den Markt. Paperboy auf DOS-Basis war mein erster Suchtmacher. Wobei noch viel früher hatte ich ein Kinderspiel auf einer Konsole von meinem Vater. Das hieß Playground und Tick, Trick und Track mussten arbeiten um sich dann Spielzeug kaufen zu können. Das habe ich schon als Kind gespielt, dann eben Paperboy und schließlich dann Tetris auf meinem ersten PC mit 16 Jahren. Und ich habe mir alle Spiele die ich seitdem gespielt habe selbst angeeignet. Ich habe gelesen was die Macher in der Beschreibung geschrieben haben und habe das Tutorial gespielt und dann habe ich einfach ausprobiert….

Die heutige Gambler-Generation hätte gerne für alles eine Anleitung. Wo muss ich drücken, was muss ich machen,… Da denkt niemand mehr nach, probiert niemand mehr aus…. Wobei das nicht nur junge Menschen sind! Das können auch Neu-Pensionisten sein denen fad ist zu Hause…. Weiterlesen

Sucht IV – Spielsucht

Die Spielsucht kann man in zwei unterschiedliche Arten aufteilen.

Spiel um Geld – Spiel ohne Geld

Spiel um Geld fängt bei Lotto an und hört bei verspielten Existenzen auf. Meine Großeltern haben jede Woche dieselben Lottozahlen gespielt – jahrelang. Es musste unbedingt jede Woche gespielt werden, denn die Zahlen könnten ja gezogen werden. Und wenn man dann nicht spielt, und die Zahlen dann kommen, das wäre katastrophal. Ich habe damals gelernt NIEMALS mit bewusst gewählten Zahlen zu spielen. Hin und wieder gebe ich einen Quick-Tipp ab, aber meistens vergesse ich darauf. Als das Lotto übrigens von einmal die Woche auf zweimal umgestellt wurde, „mussten“ meine Großeltern natürlich zweimal die Woche dieselben Zahlen spielen… Weiterlesen

Work-Life-Balance

Ich hab mal wieder ein wenig über mein Leben nachgedacht und darüber wie sehr es sich verändert hat!

6 bis 16 Jahre – Streber

Work: Schule und lernen – sehr viel lernen
Life:     lesen

16 bis 19 Jahre – Teenager

Work: So wenig wie möglich. Habe von meinem guten Ruf der Streberjahre profitiert – „die brauchen wir nicht prüfen, die weiß eh alles. Ging bis zur Matura gut. Für die Matura musste ich dann allerdings was tun. Allerdings wieder nur so wenig wie notwendig.

Life:     Party!!!!!!!!! Mit ganz viel Alkohol und wenig Schlaf. Nüchtern und munter saß ich vorm Computer. Damals entdeckte ich meine Liebe zu Computerspielen. Weiterlesen

Abnehmen

Seit meiner Teenagerzeit bin ich mit meiner Figur mehr oder weniger unzufrieden. Es gab Zeiten da beschäftigte es mich mehr, und dann wieder weniger. Je älter ich werde und je mehr ich zunehme desto unzufriedener bin ich mit meinem Erscheinungsbild. Da ich ein Frustesser bin, habe ich nach jeder Enttäuschung immer einige zusätzliche Kilos hinaufgefuttert und danach gingen sie einfach nicht weg. Ich habe aber auch nie ernsthaft probiert eine Diät zu halten. Wenn ich Hunger habe, bin ich nämlich unausstehlich. Und bei jeder Diät von der ich bisher gehört habe, muss man auf irgendetwas verzichten.

Ich bin ja ein leidenschaftlicher Gambler – heißt ich liebe Computerspiele. Beim Computer spielen kann ich einen Ehrgeiz entwickeln, der mir beim Abnehmen komplett abgeht. Vor Jahren hab ich über einen längeren Zeitraum die „Sims“ gespielt. Dabei habe ich immer auf die Figur meiner Figuren geachtet und damals wünschte ich mir auch ein Abnehmcomputerspiel. Natürlich gab es so was damals nicht…. Weiterlesen

Rücksichtnahme

Wir erwarten von unseren Mitmenschen, dass sie auf uns Rücksicht nehmen, doch ist das wirklich immer zulässig? Und vor allem wie weit soll diese Rücksichtnahme gehen? Muss ich alles tun, damit es anderen gut geht? Vor Jahren hätte ich noch ja gesagt, doch ich hab mich verändert. Ich habe meine eigenen Grenzen und wenn die Rücksichtnahme auf andere, meine eigenen Grenzen untergräbt, dann mach ich das nicht mehr. Ich muss mich nicht verbiegen, damit es anderen gut geht. Wenn andere ein Problem mit mir haben, ist das deren Problem, dass dürfen sie gerne behalten – oder ändern.

Ich kann meine Mitmenschen nicht ändern, ich kann nur mich selbst ändern. Und wenn mich etwas ärgert, dann ist es an mir, die Situation zu ändern – nicht von meinem Umfeld zu erwarten, dass sie sich an meine Wünsche anpassen. Auslöser für diesen Beitrag ist das leidige Thema Facebook-Spiele. Ich hab immer schon gern Computerspiele gespielt und auch den Facebook-Spielen bin ich nicht abgeneigt. Doch ich spiele nicht alles und die Spiele die ich nicht mag, die blockier ich einfach. Ist ein Knopfdruck und die Sache ist erledigt. Mir können keine Anfragen geschickt werden und ich sehe auch keine Postings auf meiner Pinnwand die mich nicht interessieren. Weiterlesen