Geschützt: Ärger mit nach Hause nehmen

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Es war einmal

Ich war immer eine Arbeitsbiene. Schon in der Schule war ich immer die fleißige. Eine richtige Streberin. Ich habe ununterbrochen gelernt und wollte immer allen zeigen, wie brav und gut ich bin. Doch ich erntete nicht wirklich Anerkennung dafür. Die Reaktionen waren eher „Du kannst das ja“ „Du schaffst das schon“ „War ja eh klar, dass du das schaffst“. Die Menschen gingen immer davon aus, dass ich alles schaffen kann, selbst als ich schon lange nicht mehr daran glaubte. Ich erhielt daher auch dann keine aufmunternden Worte, wenn ich sie am nötigsten gebraucht hätte.

Im Büro war ich dann immer die, der man jene Aufgaben gab, die andere nicht mehr schafften. Und ich setzte alles um. Ich opferte mich richtig auf. Der Dank meiner Chefs, war mir genauso sicher wie der Neid meiner Kollegen. Der Neid wiederum machte mir extrem zu schaffen. Ich wollte doch nur den Laden am Laufen halten. Ich wollte nur das Beste für das Unternehmen, doch die Kollegen mieden mich dadurch. Ich war lange Zeit sehr ehrgeizig. Arbeitete ohne Gleitzeit und Überstunden, teilweise 14 Stunden täglich. Doch dadurch fühlte ich mich als wertvolles Mitglied des Unternehmens und definierte mich ausschließlich über die Arbeit. Weiterlesen