Punkt 40 und 41 und ein halber

Am Dienstag gings dann munter weiter. Um halb 8 Uhr kam das Frühstück ins Haus geliefert und der Siedlungsmanager gleich mit. Wir begannen den Tag dann erstmal mit Frühstück am Balkon – im stehen, da die Möbel noch nicht aufgebaut waren. Dann eröffnete er mir, dass er zuerst die Montagen machen wollte und erst danach den Rest aus Wiener Neustadt holen wollte. Mir war alles Recht. Gleich vorweg die Montagearbeiten zählen nicht als Punkt, da ich sie ja nicht selbst mache.

Also begann er mit der Lampenmontage, oder besser gesagt mit einer Hiobsbotschaft. So wie wir uns dass vorstellten, würde das nicht funktionieren. Da bei meiner Decke, dort wo die Schrauben von der Lampe sein sollten, Luft ist. Das verstand sogar ich. Natürlich hatte er eine Idee wie man Abhilfe schaffen könnte, jedoch nicht sofort. Ich bräuchte Nirosta-Blech, doch diese mussten erstmal besorgt werden. Er konzentrierte sich also auf die 4 Lampen wo wir keine Probleme hatten, die restlichen 6 würden warten müssen. Außerdem kümmerte er sich um die Montage von diversen Halterungen. Während er noch beim montieren war, kam Aretha vorbei. Da sie nicht zu der Sorte von Menschen gehört, die einfach rumsitzen können, bauten wir gemeinsam die Balkonmöbel zusammen. Als wir fertig waren, gingen wir zum nächsten Supermarkt und kauften eine Jause für uns alle.

Zurück in der Wohnung wurden erstmal die Balkonmöbel mit einer Jause eingeweiht und Kollege Nr. 3 und Aretha tauschten sich aus. So kam ich zu einer günstigeren Quelle von Blechen für meine Lampen. Kollege Nr. 3 lies sich die E-Mail Adresse von Aretha geben und versprach eine CAD-Zeichnung zu schicken. Das war der Moment wo ich dann nur mehr Bahnhof verstand…. Nach der Jause montierte mein Kollege noch die letzte Lampe und danach brachen wir zur letzten Siedlungsfahrt auf.

Wir räumten beide Autos voll, ich brachte noch den letzten Müllsack raus und wischte noch mal die Wohnung durch. Die alte Wohnung ist nun bereit zur Übergabe. Das einzige was noch drinnen ist, ist das Zubehör für den alten Internetanbieter, das ich nächste Woche nach der Wohnungsübergabe zurückbringen will. Zurück in meinem neuen Zuhause karrten wir noch alles rauf in die Wohnung. Als wir fertig waren, versicherte ich meinem Kollegen nunmehr für immer in seiner Schuld zu stehen, was er als total übertrieben abtat. Da es mittlerweile 34 Grad hatte, verweigerte er die Einladung zum Essen. Ich schätze ich werde mir etwas ganz besonderes für ihn einfallen lassen müssen. Ein Geschenk dass von Herzen kommt und meine Dankbarkeit ausdrückt – mal schauen, werd schon was finden.

Keine Ahnung wie spät es war, als er dann ging, ich begann auf jeden Fall mit dem auspacken. Die ersten 16 Kartons wurden einer nach dem anderen geöffnet und ausgeräumt. Eigentlich wollte ich ja nur anfangen, allerdings waren die Nahrungsmittel die ich suchte erst im 16. Karton – typisch! Als ich endlich essbares gefunden hatte, machte ich mir erstmal ein Abendessen und versuchte mich an die Wohnung zu gewöhnen. Man könnte nicht sagen dass ich müde war, erschöpft trifft es wohl eher!!!!

© Libellchen, 2014

2 Kommentare zu “Punkt 40 und 41 und ein halber

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