Eisensteinhöhle – 21 05 13

Nach einem Tag Pause bin ich mal wieder ein wenig herumgewandert. Da nicht wirklich anhaltend gutes Wetter vorhergesagt worden ist, hab ich beschlossen einen Wanderweg in meiner unmittelbaren Umgebung auszuprobieren. Und zwar in den Fischauer Bergen – wie es in meinem Wanderführer so schön steht. Der Ausgangspunkt schien klar zu sein. Die Zughaltestelle Bad Fischau Brunn. Von dort ging es nach der roten Markierung zur Eisensteinhöhle und von dort eventuell – nach Lust und Laune – auch noch weiter. Ich also mein Auto geparkt und der roten Markierung gefolgt. Allerdings fand ich weder das Schloss, noch die angegebene Strasse. Dafür einen Waldlehrpfad und einen schönen Wald. Und nach ein paar Abzweigungen sogar die Eisensteinhöhle – Juhu!

Von dort ging ich noch ein Stückchen weiter, vielleicht würde ich ja sogar die Engelsburg finden? Ich fand sie nicht. Ich folgte zwar wie angegeben der roten Markierung, allerdings endete diese bei einer Wiese. Ich suchte zwar den Weg wo es weitergehen könnte, fand ihn jedoch nicht. Dafür kam die dunkle Wolke immer näher. Also beschloss ich umzukehren. Beim Rückweg fand ich dann noch eine andere rote Markierung und folgte ihr einfach mal. Und kam bei der Haltestelle raus, wo ich eigentlich hätte aufsteigen sollen. Ich war von der falschen Haltestelle weggegangen und bin somit der falschen roten Markierung gefolgt – das ich die Höhle trotzdem gefunden habe, halte ich für ein kleines Wunder!

Bei der Haltestelle angekommen, begann es zu tröpfeln, also wollte ich auf den Zug warten, der mich zu meinem Auto bringen könnte. Allerdings hätte ich eine dreiviertel Stunde warten müssen. Angeschriebene Fahrtzeit waren 3 Minuten – das sollte ich doch auch zu Fuß schaffen. Bloss welche Richtung ist die richtige? Und wo kann man den Gleisen folgen? Und was war mit der schwarzen Wolke über mir, wollte die sich entladen? Ich riskierte es. Die Richtung fand ich anhand des Schneeberges – ich ging in die entgegengesetzte Richtung. Einen Weg in der Nähe der Gleise fand ich auch und die Wolke hielt auch dicht. Es tröpfelte zwar noch immer, allerdings begann es nicht wirklich zu regnen.

Ich schaffte es tatsächlich zu meinem Auto bevor es zu regnen begann.

Fitbit-Statistik:

17.166 Schritte

12,4 km

96 Stockwerke = Die Transamerika Pyramide

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© Libellchen, 2013

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