Teddy – Kapitel 5

…Fortsetzung von

„Hallo ihr zwei!“ Teddy drückte ihre Freunde ganz herzlich. „Ich glaube wir haben die freie Auswahl.“ Teddy konnte spüren, dass die Bungalows allesamt unbewohnt waren. Niemand war bis jetzt hier zu Hause gewesen. „Ich will den, mit dem größten Garten, da kann ich neben Gemüse, auch Obst für uns alle anpflanzen.“ Catasis hatte sicherlich das grünste Händchen von allen, mit Ausnahme vielleicht von Lasine. „Was hältst du davon wenn du dir dann den Bungalow mit den Obstbäumen nimmst und den daneben bekommt Lasine. Dann habt ihr genug Platz zum Obst und Gemüse anbauen.“ Chrisul´s Vorschlag klang plausibel und auch Catasis gefiel der Vorschlag sofort.

„Und wir zwei teilen uns den Garten der ersten beiden Bungalow´s. Was hältst du davon?“ Der erste Garten passte total zu Chrisul. Der Aufstieg zum Berg begann direkt im Garten. Eigentlich war der Garten kein richtiger Garten, sondern eher ein Wald. Die Ausläufer des Berges ragten in den Garten hinein und Stein traf auf Erde. Es war als wäre hier eine Trennung zwischen dem Berg und dem See. Der Garten bestand vorwiegend aus Stein, Erde und Bäumen. Es mussten sehr alte Bäume sein. Sie wirkten als würde sie nichts erschüttern können. Wahrscheinlich waren die Bungalows deshalb noch unbewohnt. Teddy vermutete, dass sie noch nicht verkauft worden waren, da die Gärten, noch nicht alle Gärten waren. Es war zum Teil noch die pure, unverfälschte Natur. Gut so, dachte Teddy. Es wäre echt schade gewesen, wenn diese Bäume der Baufirma zum Opfer gefallen wären.

Ihr eigener Garten war auch noch mehr Wald, als Garten. Er war nicht ganz so dicht und verwildert, wie der von Chrisul, doch auch in ihrem standen Bäume. Auch wenn sie bei weitem jünger waren als die von Chrisul. Der Garten gefiel Teddy. Da konnte sie eine Hängematte montieren, und da war eine kleine Lichtung, da würde sich eine Feuerstelle gut machen,… Teddy begutachtete ihren Garten und war total begeistert. Am besten an den Gärten, bzw. Wäldern war, dass noch kein Zaun gezogen worden war. Alles gehörte allen. Sie konnten sich frei bewegen. Sie würde aus ihrem Garten eine Ruheoase für alle machen. So wie Catasis und Lasine für alle Obst und Gemüse anbauen würden, würde sie versuchen, für alle einen Platz der Entspannung zu schaffen.

Als die Gärten genug begutachtet worden waren, wurden die Bungalows selbst in Augenschein genommen. Sie standen alle direkt am See. Zum See hin, hatten sie alle eine Terrasse und hinten raus, waren die Gärten bzw. kleinen Wäldchen. Die Bungalows wirkten von außen zwar klein und putzig, doch innen kamen sie Teddy riesig vor. Jeder Bungalow hatte sicher 150 m². Ihre eigene Wohnung würde hier 3x reinpassen. Die Bungalows waren soweit fertig. Bad und Klo war fertig. Die Küche stand auch und sogar Wasser und Strom war bereits angeschlossen. Das einzige was fehlte, war die Einrichtung. Teddy war begeistert von ihrem neuen zu Hause. Die Bungalows waren mit sehr viel Glas gebaut. Alles war hell und luftig.

Sie konnte es kaum glauben, sollte dieser prachtvolle Bungalow mit Blick auf den See, wirklich ihr gehören? Sie spürte dass es so war. Das war ihr neues zu Hause. Hier würde sie ab sofort leben, umgeben von ihren Lieben. Sie ging auf die Terrasse und konnte sehen, wie ihre Freunde nacheinander ebenfalls den See erreichten. Auch sie teilten sich einvernehmlich auf die Bungalows auf. Nur eine stand ein wenig abseits. „Hey Lasine, hierher.“ Teddy winkte ihre Freundin zu ihr. „Ich weiß nicht, wo ich hin soll!“ Lasine wirkte ein wenig verwirrt. Teddy nahm sie an der Hand und ging mit ihr in den benachbarten Garten. „Wie gefällt dir der Garten?“ „Sehr gut, da könnte man viel Obst und Gemüse anbauen. Wem gehört der?“ „Dir wenn du willst!“ Teddy grinste Lasine an. „Wir haben uns schon gedacht, dass der Garten was für dich wär.“ Und plötzlich strahlte auch Lasine wieder. Gemeinsam gingen sie vors Haus und beobachteten wie sich die Bungalows am See mit Menschen füllten, die sie mochten.

© Libellchen, 2011

und weiter gehts…

2 Kommentare zu “Teddy – Kapitel 5

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